Neubau eines Einfamilienhauses

WEISSENSEE / A

 

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Das dreigeschossige Einfamilienhaus versteht sich als Teil des bestehenden, historischen Hofensembles des Gralhofs in Neusach am Weissensee und setzt die hier seit jeher bestehende Verbindung von Arbeiten und Wohnen fort. Während in den zum Teil 500 Jahre alten Gebäude der (Bio-)Hotel- bzw. der landwirtschaftliche Betrieb sowie das Wohnen der Elterngeneration stattfindet, haben die jungen Bauherren ein Wohnhaus in nächster Nähe zu ihrer Arbeitsstätte beauftragt – auf einem Hanggrundstück etwas oberhalb des alten Ensembles, nach Süden ausgerichtet, mit schönem Blick auf den See.
Es galt hier, inspiriert von der natur- und traditionsverbundenen Lebens- und Arbeitsweise der Familie an diesem Ort, mit dem Neubau einen neuen, jedoch auch nachhaltigen Akzent zu setzen.
Kubatur, Firstverlauf, sowie das äußere Erscheinungsbild des Neubaus (Dachform, Materialität, etc.) lehnt sich daher in bewußter und behutsamer Neuinterpretation an die örtliche, traditionelle Bauweise an und schiebt sich unter Rücksichtnahme auf den erhaltenswerten Baumbestand in das Hanggrundstück.
Das Ortstypische spiegelt sich in der hauptsächlichen Verwendung von Holz als Baustoff, neben den notwendigen massiven Bauteilen.
Eine nicht minder wichtige Rolle für den Entwurf und die Ausführung des neuen Wohnhauses spielten eine energetisch günstige Bauweise in Verbindung mit der mitgenutzten bestehenden Hackschnitzelheizung sowie die Zusammenarbeit mit lokalen Firmen.
Die Haupterschließung erfolgt über den bestehenden, östlich situierten Privatweg. Auf der unteren Ebene befinden sich Vorplatz, PKW-Abstellplatz unterhalb der Terrassenfläche sowie der Eingangsbereich mit Nebenräumen. Dieser Teil des Gebäudes stellt die Sockelzone dar, die aufgrund der hauptsächlich erdberührten Bauteile massiv ausgeführt ist.
Die beiden darüberliegenden Geschosse sind als Holzkonstruktion in vorgefertigten Elementen ausgeführt.
Über eine Holzstiege erreicht man das Erdgeschoss, das nach dem Ein-Raum-Prinzip offen, jedoch gut zoniert Wohnraum, Küche, Ess- und Aufenthaltsbereiche am Kachelofen beherbergt, mit vorgelagerter, überdachter Terrasse. Innen und Außen verschmelzen auf dieser Ebene ineinander, über die raumhoch verglaste, großzügig öffenbare Süd-/Südwestfassade ist der Blick auf den See und die Natur um das Haus herum uneingeschränkt frei. Schwellenlos verlässt man den Wohnraum um den gleichzeitig offen aber auch intim wirkenden Freibereich zu betreten. Das Wohnen setzt sich draußen einfach fort.
Das Obergeschoss beinhaltet die in kompakter Form angeordneten die Schlaf- und Aufenthaltsräume der Familie sowie das Bad.
Das Material Lärche findet sich im Außen- aber auch im Innenbereich wieder: neben den Vertikalerschließungen sind auch die Fensterrahmen, Innen- und -außentüren, der Bodenbelag aus Lärchenmassivdielen sowie der Terrassenboden samt Geländer in Lärchen-Holz ausgeführt. Weiters ist die äußere Gebäudehülle mit einer sägerauhen Lärchenbretterschalung in alternierenden Breiten ausgeführt – eine lebendig wirkende, naturbelassene Fassade, die sich hier und da in sorgfältig ausgeführten Stößen bündig ein- und ausfaltet, in Terrassen- und Dachlandschaft überfließt. Die traditionelle Eindeckung mit Lärchenbrettern führt konsequent die Holzstruktur des Hauses im Dachbereich fort.
Konstruktiver Holzschutz ergibt sich wie selbstverständlich durch bewusste Detailausführung. Dachüberstände wurden den ortstypischen Bauweisen angepasst, ohne jedoch den architektonischen Anspruch – ein schlichter, kompakter Baukörper – aus den Augen zu verlieren. Unter diesem Aspekt wurde auch die Dachform als Extrakt des “Kärntner Schopfs” neu interpretiert, das horizontal langgestreckte Panoramafenster im Obergeschoss ist eine bewusste Anlehnung an die hier ansässige, auch im Ensemble des Gralhofs vorfindbare, asthätisch-funktionale“Tenn´”enarchitektur.
Behagliches, orts- und naturverbundenes Wohngefühl hat sich seit Baufertigstellung für die Familie bereits eingestellt!

GRAZ / STMK




Wettbewerb “Neue Mitte und Haus der Generationen”

MALLERSDORF-PFAFFENBERG / D


Wettbewerbsaufgabe
Als wichtige öffentliche Einrichtung plant der Markt Mallersdorf-Pfaffenberg ein „Haus der Generationen“ zwischen den Ortsteilen Pfaffenberg und Mallersdorf.
Es bietet sich durch die Umnutzung einer ehemaligen Industriehalle eine gute Möglichkeit, an zentraler Stelle zwischen den beiden getrennten Ortsteilen eine zentrale Einrichtung für die Bürger zu schaffen, die das soziale und kulturelle Angebot ergänzt und eine Möglichkeit zur Begegnung bietet.
Vorschläge zur Weiterentwicklung des brachliegenden Geländes werden erwartet. Dafür sind neben dem Haus der Generationen (Realisierungsteil), eine neue Bebauung mit unterschiedlichen Nutzungen, ein multifunktionaler Platz für Märkte und Veranstaltungen und PKW-Stellplätze zu planen.

http://www.mallersdorf-pfaffenberg.de


Neue Mitte
Landschaft, Aktivitäten, Menschen im Fluss zwischen den Attraktoren …

Haus der Generationen – Rathaus – Marktplatz

Die grüne Mitte teilt sich auf in die…

„aktive Mitte“… zentraler Markplatz zwischen Rathaus und HdG. Eine Pergola schafft räumliche Verbindung.

„duftende Mitte“… Lavendelwiese straßenbegleitend, Empfang der Besucher.

„rekreative Mitte“… Grün, Landschaft, Erholung, Sport. Startpunkt des Lehrpfades, Klettereinrichtungen

„Vereins-Mitte“… Treffpunkt für Feuerwehr, Verkehrsgarten, Veranstaltungen, Zirkus, etc.


Haus der Generationen
Basierend auf kleinstmögliche Eingriffe im Bestand und der Einbringung neuer Aspekte in die Substanz, wird eine Belebung der Halle 6 für die Neunutzung als das „Haus der Generationen“ erreicht.

Dies geschieht durch eine freie Interpretation der Raumaufteilung, durch flexibles Mobiliar und die Stärkung des ursprünglichen Charakters der Industriehalle in Bezug auf Materialität und Gestaltung. Das Pavillonartige, der Halle 6 wird unterstrichen durch die neue Komponente der Doppelstegplatte in der Fassaden- und Innenraumausbildung. Dennoch beinhaltet das Material neben diesem “Temporär- Leichten“ebenso auch die Dauerhaftigkeit, die witterungs- und UV- Beständigkeit und die guten bauphysikalischen Eigenschaften, die zur Sanierung der Fassade der Halle notwendig sind.

Spannende Lichtstimmungen durch Transluzenz, Licht- und Schattenspiele, Farben und gezielten

Ausblicksmöglichketen durch neue Öffnungen der Fassade – kurzum das neu interpretierte alte Lochbild bietet auch innenräumliche Qualitäten in Hinsicht auf Behaglichkeit und Atmosphäre.

Darüber hinaus schaffen bewusste Verschneidungen der Funktionsbereiche gemeinsam zu nutzende Einrichtungen.

Dieses fördert die Begegnung zwischen den Gästen des Hauses, die unterschiedlichsten Alters- und Interessensgruppen angehören. Gleichzeitig nehmen die einzelnen Rückzugsbereiche ebenso Rücksicht auf die Individuen, die im Haus der Generationen zusammenkommen.

GRAZ / STMK


Yuna Yoga in Graz freut sich über eine begeisterte, 1.200 aktive Mitglieder zählende Gemeinschaft, welche den YUNA-Stil (lebenig, lebensfroh, leicht) besonders schätzen. Für die wachsende Kundenzahl hielten die Bauherren – ein junges Paar, welches mit Hingabe das Center betreibt – nach neuen Räumlichkeiten Ausschau.
Ebenso wurde jemand für die Planung und Umsetzung des neuen Studios gesucht, der die Philosophie von YUNA teilen und weitertragen kann. Auf diese schöne Herausforderung und Planungsaufgabe angesprochen, haben wir in sorgfältiger und intensiver Zusammenarbeit mit den Bauherren den neuen Ort, an dem YUNA-Yoga künftig weiterwachsen kann, definiert, durchdacht und verwirklicht.

In offener Kommunikation mit dem Stadtraum und seinem Grünraum stehend, wurden bewusst einladende, hohe Räume in Erdgeschoss eines neuen Wohn- und Geschäftsblocks an der Mur, in der Altstadt von Graz für den Ausbau (inkl. Einrichtungsplanung) von „YUNA AM KAI“ gewählt.
Entstanden sind 300qm Räumlichkeiten von warmer Klarheit und offener Reduktion auf das Wesentliche, welche nicht nur für die Yoga-Praktizierenden minimalistischen Komfort bieten,
sondern ebenso auf die Umwelt Rücksicht nehmen sollte.
Prinzipien der Ökologie und Nachhaltigkeit in der zurückhaltenden Ausstattung, Material- und Oberflächenauswahl (Lehmwände, energieeffiziente Beleuchtung, massiver Holzfußboden, Korklinoleum, Recycling-Fliesen, etc.) flossen in die Planung von Beginn an mit ein.
Ein straffer Zeitplan des Bauablaufs gehörte zu diesem Planungsprinzip ebenso dazu.

Das Ergebnis erfüllt YUNA und auch uns mit tiefer Freude.
www.yuna.at

www.facebook.com/yuna.yoga.graz

ALT DUWENSTEDT / D


Download: flyer_jana&stefan@home

GRAZ / STMK

Städtisches Wohnen auf zwei Ebenen.

Die Maisonettewohnung im 3. und 4.OG ist Teil eines impulsgebenden Wohnbaus im aufstrebenden Annenviertel der Grazer Innenstadt, unweit des Kunsthauses und des Klosters der Minoriten.
Die Wohnung wurde im Edelrohbau übernommen und von uns nach eigenen Bedürfnissen ausgebaut – ein Versuch, diese langfristig vorauszusehen…
denn Architekten legen sich bekanntermaßen dann ungern fest, wenn es um das Eigenheim geht. Experiment geglückt!

Download: flyer_the-ponyhof

NOU FONTS / MALLORCA

Eine alte Zisterne wird umgenutzt zu einem Keller. für den selbst hergestellten Familienwein. Das Metall“rohr“ aus Cortenstahl kontrastiert mit der historischen Substanz und durchstößt sie, ein nahezu sakraler Zugang, der den Innenraum nicht entweiht.